Zecken und FSME: Schutz, Impfung und richtig entfernen

Zecken sind vor allem von Frühjahr bis Herbst aktiv – im Wald, auf Wiesen und im Garten. Sie können Borreliose und in Risikogebieten auch FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen.

FSME-Impfung

Gegen FSME gibt es eine Impfung, gegen Borreliose nicht. Die STIKO empfiehlt die FSME-Impfung allen, die sich in FSME-Risikogebieten aufhalten und dort mit Zecken in Kontakt kommen können.

Risikogebiete (Stand 2026: 185 Kreise) liegen vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, außerdem in Südhessen, im südöstlichen Thüringen, in Sachsen, im südöstlichen Brandenburg und im östlichen Sachsen-Anhalt; einzelne Kreise auch in anderen Bundesländern.

Für den vollen Schutz sind drei Impfungen nötig. Die ersten beiden liegen einige Wochen auseinander, die dritte folgt nach mehreren Monaten – deshalb am besten im Winter oder zeitigen Frühjahr beginnen. Ein Schnellschema ist möglich. Aufgefrischt wird zuerst nach 3 Jahren, danach unter 60 Jahren alle 5 und ab 60 Jahren alle 3 Jahre. Kinder können ab 1 Jahr geimpft werden.

In Risikogebieten zahlt die Krankenkasse die Impfung; außerhalb davon bei deiner Kasse nachfragen.

So schützt du dich

Zecke entfernen – so geht’s

Wann zum Arzt?

Wenn sich nach 3 bis 30 Tagen um die Stichstelle eine ringförmige, mindestens 5 cm große Rötung bildet, die sich ausbreitet (Wanderröte), geh bitte zeitnah zum Arzt – auch wenn du dich an keinen Zeckenstich erinnerst. Das gilt auch bei grippeähnlichen Beschwerden mit Fieber in den Wochen nach einem Zeckenstich.

Passende Praxis in deiner Nähe

Für die FSME-Impfung und bei Fragen zu einem Zeckenstich ist die Hausarztpraxis die richtige Anlaufstelle, für Kinder die Kinderarztpraxis.

Im Notfall: 112. Abends und am Wochenende hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst: 116117.

Quellen

Zuletzt geprüft am 09.10.2026. Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung – was für dich passt, besprichst du am besten mit deiner Arztpraxis.

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