Hitze: So schützt du dich und andere
Hohe Temperaturen belasten den Körper – besonders ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere und chronisch Kranke.
Tipps gegen die Hitze
- Mittagshitze meiden, Erledigungen und Sport auf Morgen oder Abend legen
- regelmäßig trinken – etwa 1,5 bis 2 Liter am Tag, z. B. Wasser oder ungesüßten Tee. Wer wegen einer Herz- oder Nierenerkrankung weniger trinken darf, bespricht das mit der Arztpraxis.
- Wohnung tagsüber abdunkeln, nachts lüften
- abkühlen mit Duschen, kühlen Arm- und Fußbädern oder feuchten Tüchern
- nach älteren Angehörigen und Nachbarn sehen
- Kinder und Tiere nie im Auto lassen
Warnzeichen erkennen
Hitzeerschöpfung zeigt sich z. B. durch starken Durst, Schwäche, Schwindel, Übelkeit und kalte, feuchte Haut. Dann: in den Schatten, hinlegen, trinken, abkühlen.
Hitzschlag ist ein Notfall: Körpertemperatur über 40 °C, Verwirrtheit oder Bewusstseinsstörungen, eventuell Krampfanfälle. Sofort die 112 anrufen und die Person bis dahin kühlen.
Medikamente bei Hitze
Manche Medikamente (z. B. gegen Bluthochdruck oder entwässernde Mittel) können bei Hitze Probleme machen. Setz nichts eigenmächtig ab – sprich mit deiner Hausarztpraxis oder Apotheke.
Passende Praxis in deiner Nähe
Bei Fragen zu Medikamenten und Trinkmenge hilft deine Hausarztpraxis.
Im Notfall: 112. Abends und am Wochenende hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst: 116117.
Quellen
- gesund.bund.de: Hitze und Gesundheit
- Bundesgesundheitsministerium: Fragen und Antworten zu Hitzewellen
Zuletzt geprüft am 09.10.2026. Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung – was für dich passt, besprichst du am besten mit deiner Arztpraxis.