Kopfschmerzen und Migräne: Wann zum Arzt?
Die meisten Kopfschmerzen sind Spannungskopfschmerzen oder Migräne – unangenehm, aber nicht gefährlich. Wichtig ist, Warnzeichen zu kennen.
Was hilft?
- Ruhe, frische Luft, ausreichend trinken und regelmäßig schlafen
- bei Migräne: abgedunkelter, ruhiger Raum
- Schmerzmittel nur nach Packungsbeilage – nicht an mehr als etwa 10 Tagen im Monat, sonst können sie selbst Kopfschmerzen auslösen
- ein Kopfschmerztagebuch hilft, Auslöser zu erkennen, und ist beim Arztbesuch nützlich
Wann zum Arzt?
- Kopfschmerzen sind neu, ungewohnt stark oder verändern sich
- du brauchst häufig Schmerzmittel
- die Kopfschmerzen schränken dich im Alltag deutlich ein
Sofort 112 rufen
- plötzlich einsetzender, stärkster Kopfschmerz („wie noch nie“)
- Lähmung, Sprach- oder Sehstörungen, Verwirrtheit
- Kopfschmerzen mit Fieber und steifem Nacken
- Kopfschmerzen nach einem Sturz oder Schlag auf den Kopf mit Erbrechen oder Benommenheit
Passende Praxis in deiner Nähe
Erste Anlaufstelle ist die Hausarztpraxis. Bei häufiger Migräne oder unklaren Kopfschmerzen kann eine neurologische Praxis weiterhelfen.
Im Notfall: 112. Abends und am Wochenende hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst: 116117.
Quellen
- gesund.bund.de: Spannungskopfschmerzen
- gesund.bund.de: Migräne
- gesund.bund.de: Schlaganfall
- gesund.bund.de: Meningitis
Zuletzt geprüft am 09.10.2026. Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung – was für dich passt, besprichst du am besten mit deiner Arztpraxis.